
FKA twigs schreibt bereits seit zehn Jahren ihre eigenen Songs, von denen im Dezember 2012 vier auf ihrer ersten EP zu hören waren: unterkühlter R‘n‘B mit Dubstep-Elementen, polternde, zischende sowie vorbeirauschende Synthies und klackernde Beats. Ihr Gesangsstil erinnerte ebenso an M.I.A. wie an Beyoncé, Twigs beherrschte den selbstbewussten Pop ebenso wie zart-emotionalen R‘n‘B. Doch über alles legte sich etwas Sphärisches, etwas Unbekanntes.
Man stelle sich einen Raum vor, zu dem nur Seelen und Geister Zugang haben – schwerelos, an keinen Körper gefesselt, nur Fantasie und Bewusstsein. Das ist der Ort, an dem die Musik von FKA twigs entstehen könnte – körperlos, düster und doch belebt. Zwischen Synthies, Beats und Vocals gibt es immer wieder Freiräume, Elemente scheinen unbedacht aneinander gestückelt und ergeben zusammen doch eine Melodie. Synthies wie hüpfende Tennisbälle und in sphärischen Hallen platzende Seifenblasen, klackende Beats, überdehnte, in Zeitlupe abgespielte Vocals – wie Geräusche und Stimmen aus einem fernen Universum. Gebrechlich zart, verzerrt, aber doch intensiv. (René Tauschke, mit freundlicher Unterstützung von auftouren.de)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 04/2004 | Los Placebos | Jeden Tag Ein Bisschen Ska | siehe Text |
| KW 52/2010 | Morning Parade | Under The Stars (Get People Remix) | siehe Text |
| KW 12/2006 | Metric | Monster Hospital | siehe Text |
| KW 33/2012 | Swearin' | Here To Hear | siehe Text |
| KW 49/2008 | Sin Fang Bous | Advent In Ives Garden | siehe Text |
| KW 09/2004 | Venue Kids | We Once Were | siehe Text |
| KW 30/2003 | The Mooney Suzuki | Natural Fact | siehe Text |
| KW 28/2010 | Homework | Fissa Tune | siehe Text |
| KW 44/2006 | Joanna Newsom | Cosmia | siehe Text |
| KW 13/2013 | Savages | She Will | siehe Text |




