
FKA twigs schreibt bereits seit zehn Jahren ihre eigenen Songs, von denen im Dezember 2012 vier auf ihrer ersten EP zu hören waren: unterkühlter R‘n‘B mit Dubstep-Elementen, polternde, zischende sowie vorbeirauschende Synthies und klackernde Beats. Ihr Gesangsstil erinnerte ebenso an M.I.A. wie an Beyoncé, Twigs beherrschte den selbstbewussten Pop ebenso wie zart-emotionalen R‘n‘B. Doch über alles legte sich etwas Sphärisches, etwas Unbekanntes.
Man stelle sich einen Raum vor, zu dem nur Seelen und Geister Zugang haben – schwerelos, an keinen Körper gefesselt, nur Fantasie und Bewusstsein. Das ist der Ort, an dem die Musik von FKA twigs entstehen könnte – körperlos, düster und doch belebt. Zwischen Synthies, Beats und Vocals gibt es immer wieder Freiräume, Elemente scheinen unbedacht aneinander gestückelt und ergeben zusammen doch eine Melodie. Synthies wie hüpfende Tennisbälle und in sphärischen Hallen platzende Seifenblasen, klackende Beats, überdehnte, in Zeitlupe abgespielte Vocals – wie Geräusche und Stimmen aus einem fernen Universum. Gebrechlich zart, verzerrt, aber doch intensiv. (René Tauschke, mit freundlicher Unterstützung von auftouren.de)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 10/2008 | No Kids | I Love The Weekend | siehe Text |
| KW 11/2008 | Bodies Of Water | Here Comes My Hand | siehe Text |
| KW 12/2008 | The Last Shadow Puppets | The Age Of Understatement | siehe Text |
| KW 13/2008 | Operator Please | Get What You Want | siehe Text |
| KW 14/2008 | Benga | Night | siehe Text |
| KW 15/2008 | The Chap | Fun & Interesting | siehe Text |
| KW 16/2008 | The Dodos | Red And Purple | siehe Text |
| KW 17/2008 | Nôze | Danse Avec Moi | siehe Text |
| KW 18/2008 | White Williams | New Violence | siehe Text |
| KW 19/2008 | The Shortwave Set | No Social | siehe Text |




