Cover: Fever the Ghost - Hinterland

Seit die erste Single „Peace Crimes“ im Netz aufgetaucht ist, haben Freunde himmlischer Musik das Debüt von „Fever the Ghost“ auf Heavenly Records erwartet. Und tatsächlich ist der heilige Label-Name irgendwie passend zum Sound des ersten Releases „Zirconium Meconium“ von Fever the Ghost. Poppig, fröhlich mit mehrschichtigem Keyboard-Einsatz und choralen Gesangsparts. Die Band selbst beschreibt sich auf ihrer facebook-Seite als Gruppe der Musikstile „Mecha/Fantasy/Girl Glitch“. Auch wenn das eher in Notsituationen benutzte Kategorien für Musiktitel sind, passen sie hervorragend auf das was da erklingt. Mechanisch erzeugte Fantasien mit engelsgleichem, weiblich anmutendem Gesang, der zwischenzeitlich entrückt wirkt, dann wieder wie aus tausend zarten Kehlen und dann wieder bittersüß auf der Schwelle zum Boshaften.

Der Track „Hinterland“ hat dabei Potenzial auf Tanzflächen für gute Laune zu sorgen und im Neonlicht noch ein bisschen schräger zu wirken. Die Keyboard-Melodie klingt fast nach Musik für Kinder, der Gesang könnte ebenfalls aus einem Zwergenchor entlehnt sein. Nur die Komposition von düsterer Bridge zu heiterem Refrain und dass es nicht um das Erlenen von Jahreszeiten oder das Besingen von Weihnachtsfesten geht, lässt uns erahnen, dass hier verspielte Volljährige am Werk sind. (np)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 43/2014 Shura (MissingNo Remix) Just Once self
KW 07/2014 Proton x Wizard Justice siehe Text
KW 48/2022 Loshh k Don't Sleep Records / [PIAS]
KW 38/2008 Buraka Som Sistema Kalemba siehe Text
KW 09/2008 El Guincho Kalise siehe Text
KW 51/2015 AMK Kartoffelstampfer self
KW 41/2013 Kelela Keep It Cool siehe Text
KW 27/2005 Jens Friebe Kennedy siehe Text
KW 33/2013 Ellery James Roberts Kerou's Lament siehe Text
KW 15/2016 Leon Vynehall Kiburu’s Running Back