Cover: Farao

Die Fragen, warum und wie Musiker ihr zu Hause verlassen, wohin sie es zieht und welche Cluster sich hierdurch in den kreativen Zentren der Welt bilden, wäre sicherlich eine lohnenswertes Thema für eine Abschlussarbeit an der Uni. Gut möglich, dass am Ende dabei herauskommen könnte, dass es zumindest Europäer vor allem nach London zieht - Beispiele gibt es auch in dieser Rubrik mehr als genug.

Ebenfalls dabei: Kari Jahnsen alias Farao. Doch auch wenn sie ihren Lebensmittelpunkt inzwischen nicht mehr in ihrem Heimatland Norwegen hat, merkt man ihr ihre Herkunft direkt nach wenigen Sekunden an. Kühle skandinavische Beats treffen spielerisch leicht auf ihre kristallklare Stimme, immer garniert mit einer ordentlichen Portion Experimentierfreudigkeit und Versponnenheit.

Faraos neue Single, unsere aktuelle Zukunftsmusik, gibt sogleich einen vielversprechenden Ausblick darauf, was wir uns auf ihrem Debüt-Album „Till It‘s All Forgotten“ (VÖ: 11.09.2015) erwarten könnte. Denn zu den oben genannten Elementen gesellt sich in „Bodies“ noch eine verblüffend ausgereifte Produktion, die dem Song den nötigen Schliff hin zum verleiht, aber dabei niemals überdreht oder gar den offensiv-poppigen Anspruch von Faraos Landsfrau Susanne Sundfør verfolgt. Gut so, denn etwas weniger ist hier im Ergebnis tatsächlich mehr. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 41/2008 The Very Best Get It Up! (Esau Mwamwaya & Radioclit feat. M.I.A.) siehe Text
KW 39/2003 Jet Are You Gonna Be My Girl siehe Text
KW 30/2009 Hypnotic Brass Ensemble Alyo siehe Text
KW 51/2004 Woog Riots King Of Pop siehe Text
KW 36/2006 Fat Jon & Styrofoam Acid Rain Robot Repair siehe Text
KW 13/2012 Airhead Wait siehe Text
KW 18/2005 Róisín Murphy If We're In Love siehe Text
KW 13/2003 Bettie Serveert Smack siehe Text
KW 08/2010 Danton Eeprom Give Me Pain siehe Text
KW 28/2004 The 5.6.7.8's Woo Hoo siehe Text