Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 28/2007 Hallelujah The Hills Waving Backwards To Massachusetts siehe Text
KW 04/2003 Rya Planetary Council siehe Text
KW 16/2011 Woodkid Iron siehe Text
KW 49/2012 Flume On Top siehe Text
KW 17/2004 The Magic Bullet Theory The Big Knockout siehe Text
KW 08/2008 Cadence Weapon In Search Of The Youth Crew siehe Text
KW 38/2003 Pink Grease Susie siehe Text
KW 44/2010 Games – Strawberry Skies siehe Text
KW 29/2013 Muso Blinder Passagier siehe Text
KW 48/2004 Munk Kick Out The Chairs siehe Text