Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 30/2003 The Mooney Suzuki Natural Fact siehe Text
KW 31/2003 Relaxed Muscle Sexualized siehe Text
KW 32/2003 Ween Fancy Pants siehe Text
KW 33/2003 Ane Brun So You Did It Again siehe Text
KW 34/2003 The Libertines Don´t Look Back Into The Sun siehe Text
KW 36/2003 Skinny Norris Fuck siehe Text
KW 25/2004 Pink Grease The Pink G.R.Ease siehe Text
KW 38/2003 Pink Grease Susie siehe Text
KW 39/2003 Jet Are You Gonna Be My Girl siehe Text
KW 40/2003 Lyrics Born Calling Out siehe Text