Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 05/2012 Zebra Katz Ima Read siehe Text
KW 38/2005 Nine Black Alps Get Your Guns siehe Text
KW 19/2007 Von Südenfed Fledermaus Can´t Get It siehe Text
KW 48/2012 Parquet Courts Borrowed Time siehe Text
KW 53/2010 Everything Everything My Keys, Your Boyfriend siehe Text
KW 33/2004 Trashmonkeys Innocent siehe Text
KW 14/2006 Panic! At the Disco I Write Sins Not Tragedies siehe Text
KW 33/2011 Iceage Broken Bone siehe Text
KW 14/2005 Jack Johnson Good People siehe Text