Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 45/2006 The Long Blondes Once And Never Again siehe Text
KW 51/2007 Bishi – Never Seen Your Face siehe Text
KW 34/2010 Gobble Gobble Eat Sun, Son siehe Text
KW 32/2009 Neon Indian 6669 (I Don't Know If You Know) siehe Text
KW 19/2013 Classixx All You're Waiting For siehe Text
KW 21/2006 Hot Chip Boy From School siehe Text
KW 27/2007 The Sounds Of Animals Fighting Act II: All Is Ash Or The Light Shining Through It siehe Text
KW 14/2011 Wu Lyf LYF siehe Text
KW 10/2010 Tanlines Real Life siehe Text