
Singer-Songwriter gibt es wie Sand am Meer. Ständig werden neue angeschwemmt und buhlen um Aufmerksamkeit. Schwer genug, da den Überblick zu behalten. Schön, wenn man gar nicht groß suchen muss, sondern die Musik von selbst den Weg in die Ohren findet. Und da dann auch bleibt. So ist es mit dem Debüt des britischen Musiktüftlers Douglas Dare.
Hatte man bisher nur eine EP von ihm in den Händen, erreicht uns jetzt sein erstes Album. Erster Vorbote daraus ist "Swim". Ein Song, in dem wahrlich alles zu verschwimmen scheint. Douglas Dare verknotet hier gekonnt einen im Hintergrund wabernden Beat mit melancholischen Piano-Klängen. Die weißen und schwarzen Tasten tragen den Song, bauen ihn auf. Einzig der Stimme Dares weichen sie etwas. Der Gesang ist die ganze Zeit über präsent, steht zwischendurch fast allein da. Doch ist dies sehr angenehm, wirkt niemals aufdringlich. Dazwischen knistern und blubbern elektronische Tupfer.
Am Ende steigert sich der Song, bricht kurz aus, nur um dann doch abrupt zu enden. Ein Ende, das Neugier weckt auf das kommende Album. Bis dahin bleibt als erster Eindruck der Track "Swim".
(Sebastian Zimmermann)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 10/2013 | Mano Le Tough | Please | siehe Text |
| KW 48/2005 | Cloroform | Love You More | siehe Text |
| KW 25/2010 | Baths | Lovely Bloodflow | siehe Text |
| KW 38/2012 | Oddience | Smile | siehe Text |
| KW 24/2005 | Chikinki | Like It Or Leave It | siehe Text |
| KW 05/2011 | Nicolas Jaar | Space Is Only Noise | siehe Text |
| KW 18/2013 | Young Fathers | I Heard | siehe Text |
| KW 04/2006 | Two Gallants | Age Of Assassins | siehe Text |
| KW 07/2009 | Tor Cesay | Going Home | siehe Text |
| KW 49/2013 | Broods | Bridges | siehe Text |




