Cover: Douglas Care - Swim

Singer-Songwriter gibt es wie Sand am Meer. Ständig werden neue angeschwemmt und buhlen um Aufmerksamkeit. Schwer genug, da den Überblick zu behalten. Schön, wenn man gar nicht groß suchen muss, sondern die Musik von selbst den Weg in die Ohren findet. Und da dann auch bleibt. So ist es mit dem Debüt des britischen Musiktüftlers Douglas Dare.
Hatte man bisher nur eine EP von ihm in den Händen, erreicht uns jetzt sein erstes Album. Erster Vorbote daraus ist "Swim". Ein Song, in dem wahrlich alles zu verschwimmen scheint. Douglas Dare verknotet hier gekonnt einen im Hintergrund wabernden Beat mit melancholischen Piano-Klängen. Die weißen und schwarzen Tasten tragen den Song, bauen ihn auf. Einzig der Stimme Dares weichen sie etwas. Der Gesang ist die ganze Zeit über präsent, steht zwischendurch fast allein da. Doch ist dies sehr angenehm, wirkt niemals aufdringlich. Dazwischen knistern und blubbern elektronische Tupfer.
Am Ende steigert sich der Song, bricht kurz aus, nur um dann doch abrupt zu enden. Ein Ende, das Neugier weckt auf das kommende Album. Bis dahin bleibt als erster Eindruck der Track "Swim".
(Sebastian Zimmermann)
 

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 04/2013 Blue Hawaii In Two siehe Text
KW 12/2007 Get Well Soon If That Hat Is Missing I Have Gone Hunting siehe Text
KW 34/2004 Ratatat Seventeen Years siehe Text
KW 11/2008 Bodies Of Water Here Comes My Hand siehe Text
KW 51/2010 Outer Limits Recordings Julie siehe Text
KW 33/2005 Gus Black Certain Kind Of Light siehe Text
KW 32/2012 Lil Ugly Mane Blazin' Up siehe Text
KW 40/2006 Lupe Fiasco Just Might Be OK siehe Text