
Cold Specks kommt aus Kanada, heißt eigentlich Al Spx (was mindestens genauso rätselhaft klingt) und ist Anfang 20. Über Baumwolle macht sie sich wohl nur Gedanken, wenn sie ihre Wäsche sortiert – trotzdem sehen Kritiker in ihr die rechtmäßige Erbin der alten Bluesgrößen. Sie schafft es im Moment, der Musikrichtung neues Leben einzuhauchen, ohne sie wirklich zu revolutionieren.
Ihre erste Single „Holland“ bleibt im Kopf. Und das liegt weder an den zurückgenommenen Gitarren, noch am dezenten Cello, sondern einzig und allein an der Stimme. Rauchig, tief, schwarz. Sie trifft direkt in die Seele. Die Lyrics malen Szenarien um Leben und Tod, erinnern an Gospels. Und wenn die monotone Bassdrum einsetzt und den schleppenden Rhythmus vorgibt, dann sind sie plötzlich wieder da. Die Baumwollfelder. (pan)
Listen:
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 33/2005 | Gus Black | Certain Kind Of Light | siehe Text |
| KW 02/2012 | Grimes | – Genesis | siehe Text |
| KW 44/2004 | CDOASS | Speak To Me | siehe Text |
| KW 50/2009 | The Hundred In The Hands | Dressed In Dresden | siehe Text |
| KW 01/2003 | The Experimental Pop Band | The Hippies Don´t Know | siehe Text |
| KW 09/2005 | Madrugada | The Kids Are On High Street | siehe Text |
| KW 30/2011 | The Botaniks | Fond Of Jane | siehe Text |
| KW 46/2007 | Soulja Boy | Crank That | siehe Text |
| KW 21/2004 | The Local Boys | Tokyo | siehe Text |
| KW 28/2010 | Homework | Fissa Tune | siehe Text |




