Cale Parks - Wet Paint
Schade, bis vor zwei Wochen gab es noch ein freies Zimmer in meiner WG. Jetzt nicht mehr, sonst hätte ich es ihm sofort anbieten müssen, so verlassen, wie Cale Parks auf seinen Promobildern schaut. Mitten im Wald steht er da, zwischen dürren, abgefrorenen Zweigen, mit dem Blick eines frischgebackenen Vollwaisen. Dennoch, und das ist das Paradoxe an Cale Parks erstem Album "Illuminated Manuscript", klingt seine Musik so gar nicht ausgekühlt, entrückt oder vereinsamt. Sondern anschmiegsam, fast schon kaminfeuerartig umknistert sie den alltagsgebeutelten Hörer. Wie dieser Sound nun mit dem ausgesperrten oder gar ausgesetzten Gesichtsausdruck von Cale Parks zusammen passen soll, bleibt ein Rätsel. Vor allem wohl deshalb, weil es über den Oststaatler Parks bestimmt viel heraus zu finden gibt, einem dies aber nicht gerade leicht gemacht wird. Immerhin ein paar biographisch-trockene Daten lassen sich finden, wie seine musikalische Vergangenheit in der Indie-Rock-Band Aloha. Dort war er Drummer, Pianist und Vibraphonist - keine großartige Überraschung, besteht "Illuminated Manuscript" doch ebenfalls aus nicht viel mehr als diesen Instrumenten. Gut so. (Christina Elmer) Künstler: [[ http://www.myspace.com/caleparks, Cale Parks ]] | Label: [[ http://www.polyvinylrecords.com/, Polyvinyl ]]

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 33/2003 Ane Brun So You Did It Again siehe Text
KW 34/2003 The Libertines Don´t Look Back Into The Sun siehe Text
KW 36/2003 Skinny Norris Fuck siehe Text
KW 38/2003 Pink Grease Susie siehe Text
KW 39/2003 Jet Are You Gonna Be My Girl siehe Text
KW 40/2003 Lyrics Born Calling Out siehe Text
KW 41/2003 The Quantic Soul Orchestra Hold It Down siehe Text
KW 42/2003 Basement Jaxx Living Room siehe Text
KW 43/2003 Kamerakino Ferienwohnung siehe Text
KW 44/2003 Primal Scream Some Velvet Morning (feat. Kate Moss) siehe Text