Wellenreiter - Folge 3: Verantwortung

Die Berichterstattung während der Pandemie war nicht fehlerfrei. Und jetzt? Quo Vadis Journalismus? Was folgt daraus? Der Journalist Joachim Huber erzählt, wie eine beinahe tödliche Corona-Infektion seine Arbeit während der Pandemie beeinflusst hat. Er zeigt, über welche Krankheit da eigentlich gesprochen wird, denn: Der Beginn der Pandemie und damit auch der Schrecken einer Corona-Infektion liegen mittlerweile über fünf Jahre zurück. Wie kann der Journalismus seine Fehler aufarbeiten? Barbara Junge, die Chefredakteurin der Tageszeitung taz, sieht das Problem übergeordnet und kritisiert nicht nur den Journalismus. Sie glaubt, dass eine Aufarbeitung nur gesamtgesellschaftlich funktioniert. Und dann ist da noch eine entscheidende Bemerkung, die die Rolle des Journalismus in der Pandemie fundamental in Frage stellt. „Wellenreiter - Die Medien in der Corona-Krise“ ist ein Podcast von Theo Steinbach und Raphael Balke. Herzlichen Dank an Michael Steinbrecher und Lukas Erbrich für die Betreuung. Wir danken Daniel Altmaier für die Musik. Und natürlich auch vielen Dank an all unsere Gesprächspartner, ohne die dieser Podcast niemals zustande gekommen wäre. Danke für die spannenden Gespräche. Quellen: Prof. Dr. Markus Maurer und Prof. Dr. Carsten Reinemann, Eine empirische Studie zur Qualität der journalistischen Berichterstattung über die Corona-Pandemie: https://rudolf-augstein-stiftung.de/wp-content/uploads/2021/11/Studie-einseitig-unkritisch-regierungsnah-reinemann-rudolf-augstein-stiftung.pdf

Autor: Theo Steinbach, Raphael Balke  Serie: Wort  Ressort: Wort  Sendung: Wellenreiter

01.06.2026 | /

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