
Ganz anders als das "quiet is the new loud"-Movement (Kings Of Convenience und Co) vor zehn Jahren poltern sie los und orientieren sich dabei fast durchgängig am Indie-Standard ihrer amerikanischen Vorbilder: Ein wenig Grizzly Bear, ein bisschen Vampire Weekend und zudem nah dran an Chillwave und allgemeinverträglichem Elektronik-Pop. Kann man nix gegen sagen.
Was dieses junge Kollektiv auszeichnet, ist gewiss nicht seine innovative Strahlkraft, sondern vielmehr der sprühende Indiepop, der auf ganz treffende Weise zu fesseln vermag: Wenn in der Mitte der Song fast wegbricht und den Umweg tief hinein in den seligen Hippie-Klang der 60er-Jahre nimmt, das ist das nicht bloß clever, sondern hochgradig wirkungsvoll. Nur selten hat man in diesem Jahr einen derart verschlungenen und dabei doch hoffnungsvollen, im Kern fast optimistischen Indie gehört. Werden sie mit ihrem Debüt (erscheint im März via Modular) daran anknüpfen können?
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RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 26/2007 | Fog | I Have Been Wronged (Jesu Mix) | siehe Text |
| KW 47/2013 | Lo-Fang | Look Away | siehe Text |
| KW 09/2010 | Aloe Blacc | I Need A Dollar | siehe Text |
| KW 21/2005 | Kevin Blechdom | The Porcupine And The Jellyfish | siehe Text |
| KW 21/2004 | The Local Boys | Tokyo | siehe Text |
| KW 44/2003 | Primal Scream | Some Velvet Morning (feat. Kate Moss) | siehe Text |
| KW 40/2010 | Jamie Woon | Night Air (Ramadanman Refix) | siehe Text |
| KW 04/2007 | Tomboy | Flamingo | siehe Text |
| KW 25/2013 | Ms. Henrik | Mark | siehe Text |
| KW 37/2008 | Rainbow Arabia | Let Them Dance | siehe Text |




