
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 19/2004 | Anajo | An Der Bahn | siehe Text |
| KW 20/2004 | The Bees | Wash In The Rain | siehe Text |
| KW 21/2004 | The Local Boys | Tokyo | siehe Text |
| KW 22/2004 | Maritime | Some One Has To Die | siehe Text |
| KW 23/2004 | Timid Tiger | Headshakin´ Sing Song Girls | siehe Text |
| KW 24/2004 | Powersolo | Baby, You Ain't Looking Right | siehe Text |
| KW 26/2004 | Fiery Furnaces | Single Again | siehe Text |
| KW 27/2004 | The Thermals | A Stare Like Yours | siehe Text |
| KW 28/2004 | The 5.6.7.8's | Woo Hoo | siehe Text |
| KW 29/2004 | Dogs Die In Hot Cars | Godhopping | siehe Text |




