Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 09/2013 Heterotic Blue Lights siehe Text
KW 08/2013 Josef Salvat This Life siehe Text
KW 07/2013 Lapalux Guuurl siehe Text
KW 06/2013 Bed Wettin' Bad Boys Sally siehe Text
KW 05/2013 Millenium NonStop You siehe Text
KW 04/2013 Blue Hawaii In Two siehe Text
KW 03/2013 Matthew E. White Steady Pace siehe Text
KW 02/2013 Torres Honey siehe Text
KW 01/2013 Glitches Leper siehe Text
KW 52/2012 Aaliyah Try Again (Andrea Remix) siehe Text