Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 41/2013 Kelela Keep It Cool siehe Text
KW 40/2013 Jagga Out Of Control siehe Text
KW 39/2013 Banks This Is What It Feels Like siehe Text
KW 38/2013 FKA twigs Papi Pacify siehe Text
KW 37/2013 Rüfüs Desert Night siehe Text
KW 36/2013 The 1975 Sex siehe Text
KW 35/2013 Sakaris In a Box siehe Text
KW 34/2013 Splashh Feels Like You siehe Text
KW 33/2013 Ellery James Roberts Kerou's Lament siehe Text