Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

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KW 23/2009 Settle Naked At A Family Function siehe Text
KW 03/2005 And You Will Know Us By The Trail Of Dead And The Rest Will Follow siehe Text
KW 06/2012 Ryan Power I Don't Want To Die siehe Text
KW 36/2006 Fat Jon & Styrofoam Acid Rain Robot Repair siehe Text
KW 39/2013 Banks This Is What It Feels Like siehe Text
KW 01/2010 The High Wire – Odds and Evens siehe Text
KW 33/2004 Trashmonkeys Innocent siehe Text
KW 34/2011 Balam Acab Motion siehe Text