Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

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KW 38/2006 Swollen Members Pressure siehe Text
KW 39/2006 Ultra Brain Monkiki siehe Text
KW 40/2006 Lupe Fiasco Just Might Be OK siehe Text
KW 41/2006 To My Boy I Am X-Ray siehe Text
KW 42/2006 Uzi & Ari Mountain/Molehill siehe Text
KW 43/2006 Love Is All Make Out Fall Out Make Up siehe Text
KW 44/2006 Joanna Newsom Cosmia siehe Text
KW 45/2006 The Long Blondes Once And Never Again siehe Text
KW 46/2006 The Curtains Tornado Traveler‘s Fear siehe Text