Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 21/2015 Chelsea Reject 47 (feat. Kirk Knight &T’Nah Apex) Duck Down
KW 36/2008 Noah And The Whale 5 Years Time self
KW 20/2007 Wiley 50/50 siehe Text
KW 32/2009 Neon Indian 6669 (I Don't Know If You Know) siehe Text
KW 48/2009 Jonathan Boulet A Community Service Announcement siehe Text
KW 40/2004 Elliott Smith A Fond Farewell siehe Text
KW 37/2018 RVG A Quality Of Mercy Fat Possum
KW 27/2004 The Thermals A Stare Like Yours siehe Text
KW 22/2018 G Flip About You Caroline Distribution
KW 36/2006 Fat Jon & Styrofoam Acid Rain Robot Repair siehe Text