
An guten Bands, die Synthiepop mit R’n’B-Elementen verbinden, herrschte in den letzten Jahren wahrlich kein Mangel. Purity Ring, Chvrches, Phantogram und viele andere machten und machen nachhaltig auf sich aufmerksam. Milk & Bone könnte man ohne weiteres in diese Liste einreihen. Doch das Duo aus Québec, bestehend aus Camille Poliquin und Laurence Lafond-Beaulne, verfolgt auf seinem kurzweiligen Debütalbum „Little Mourning“ durchaus auch andere Ansätze als die genannten Genre-Größen.
Konsequent verzichten die beiden Kanadierinnen auf die ganz große Geste und gehen mitreißenden Melodiebögen lieber aus dem Weg. Stattdessen unterfüttern sie die Synthies mit einer Vielzahl unaufdringlicher, aber letztendlich umso wirkungsvollerer Elemente: „ Elephant“, Opener des Album und unsere aktuelle Zukunftsmusik, bewegt sich in sphärischem Dream Pop voran. Niemals pompös, immer fordernd. (yy)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 50/2007 | Why? | The Hollows | siehe Text |
| KW 01/2003 | The Experimental Pop Band | The Hippies Don´t Know | siehe Text |
| KW 06/2014 | Jungle | The Heat | siehe Text |
| KW 11/2013 | Wampire | The Hearst | siehe Text |
| KW 25/2003 | T. Raumschmiere | The Game Is Not Over | siehe Text |
| KW 50/2003 | Dover | The Flame | siehe Text |
| KW 52/2004 | Karl Barx | The Feeling You Feel When You Realize It´s Real | siehe Text |
| KW 47/2010 | ANR | The Endless Field Of Mercury | siehe Text |
| KW 31/2009 | The Rural Alberta Advantage | The Dethbridge In Lethbridge | siehe Text |
| KW 07/2006 | Nightmare Of You | The Days Go By Oh So Slow | siehe Text |




