Roboter entschärfen Weltkriegsmunition im Meer

Auf dem Meeresboden von Nord- und Ostsee liegt tonnenweise alte Kriegsmunition rum, geschätzt 1,6 Millionen Tonnen. Das sind Bomben, die dort nach dem Krieg im Zuge der Demilitarisierung von den Alliierten entsorgt worden sind. Mehr als 70 Jahr ist das jetzt her und mittlerweile rosten die Bomben durch und setzen Giftstoffe frei – und die reichern sich in Meerestieren und damit auch der Nahrungskette an. Und je mehr im Meer gebaut wird, desto höher ist die Gefahr, dass dabei so eine Bombe mal hochgeht. Forscher aus Hamburg haben sich mit diesem Problem beschäftigt und einen Lösungsansatz entwickelt, den uns eldoradio*-Reporter Nikolas Golsch vorstellt.

Autor: Nikolas Golsch  Serie: Beiträge  Sendung: KURT

04.06.2019 | /

Download (3.72 MB / 4:04 min)



WEITERE PODCASTS

Diskriminierung bei Wohnungssuche

Eine Wohnung oder ein WG-Zimmer in Dortmund zu finden, ist meistens schon eine schwierige Angelegenheit. Noch schwieriger wirds mit ausländischem Namen. Das hat zumindest eldoradio*-Reporterin Alice Pesavento in einem Experiment rausgefunden.
26.06.2020 | /

Wie verändert Corona den Tourismus?

Umweltaktivistinnen Umweltaktivisten fordern eine Veränderung unserer Reisegewohnheiten. Corona lässt uns jetzt keine andere Wahl. Denn überall hinreisen wo wir wollen, ist nicht mehr. Was geht und was nicht geht - damit hat sich eldoradio*-Reporterin Laura Kampmann näher beschäftigt. Stand: 26.06.2020
26.06.2020 | /

Wie Tiktok die Musikindustrie verändert

"Old Town Road" von Lil Nas X und Billy Ray Cyrus ist beispielsweise ein Song, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Groß gemacht hat ihn aber ein ganz anderes Medium: das soziale Netzwerk „TikTok“. Und damit ist dieser Song nicht der einzige, der durch "Tiktok" berühmt geworden ist. eldoradio*-Reporterin Marina Weidenhaupt hat sich mit dem Phänomen "Tiktok" auseinander gesetzt und geschaut, welchen Einfluss das soziale Netzwerk auf die Musikindustrie hat.
13.06.2020 | /

Critical Whiteness & Rassimus

Seit dem gewaltsamen Tod von George Floyd dominieren die Themen „Rassismus“ und „Polizeigewalt“ die Medien weltweit. Viele Betroffene schildern seitdem ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus, doch nun werden auch weiße Menschen in sozialen Medien durch den Hashtag „kritisches Weißsein“ dazu aufgerufen, ihre Privilegien zu reflektieren. Genau damit beschäftigt sich auch die „kritische Weiß-Seinsforschung“, die im Englischen „Critical Whiteness“ genannt wird. eldoradio*-Reporterin Laura Kampmann hat sich näher damit und mit dem Thema "Rassimus" beschäftigt.
13.06.2020 | /